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E-Bike-Reichweite aus dem eigenen Wh/km-Verbrauch planen

Katalogreichweiten entstehen unter günstigen Bedingungen. Die einzige Zahl, die für die eigene Planung zählt, ist der gemessene Verbrauch in Wattstunden pro Kilometer.

Verbrauch messen

Eine typische Strecke fahren, die verbrauchten Wattstunden ablesen oder aus dem Ladestand abschätzen und durch die Kilometer teilen. Beispiel: 500-Wh-Akku, von 100 auf 30 % gefahren, 42 km zurückgelegt. Verbraucht wurden 350 Wh, also 8,3 Wh/km.

Reserve einplanen

Mit 10 bis 20 % Reserve rechnen. Bei 500 Wh, 90 % nutzbarem Anteil und 10 % Reserve stehen 405 Wh zur Verfügung; bei 10 Wh/km sind das 40,5 km.

Korrekturfaktoren

  • Kälte um den Gefrierpunkt: etwa Faktor 1,1 bis 1,3
  • Viele Höhenmeter: Faktor 1,2 bis 1,6
  • Weicher Untergrund oder Gegenwind: Faktor 1,1 bis 1,4

Diese Faktoren sind Planungsannahmen, keine Messwerte. Wer mehrere Fahrten protokolliert, ersetzt sie durch eigene Zahlen.

Rechner dazu: Reichweite und Verbrauch, Akku Wh und Ah, Ladezeit und Stromkosten.

Weitere Rechner in der Übersicht.