Gangbandbreite und Gangsprünge
Der Rechner hilft bei der Entscheidung, ob eine Kassette fein genug abgestuft ist. Große Sprünge stören im flachen Gelände und im Wind, feine Abstufung kostet Bandbreite am Berg.
Sequenzdiagramm der Übersetzungen
- 51T0,78 · 1,65 m
- 45T0,89 · 1,87 m
- 39T1,03 · 2,15 m
- 33T1,21 · 2,55 m
- 28T1,43 · 3,00 m
- 24T1,67 · 3,50 m
- 21T1,90 · 4,00 m
- 18T2,22 · 4,67 m
- 16T2,50 · 5,25 m
- 14T2,86 · 6,00 m
- 12T3,33 · 7,00 m
- 10T4,00 · 8,40 m
| Von | Auf | Sprung |
|---|---|---|
| 51T | 45T | 13,3 % |
| 45T | 39T | 15,4 % |
| 39T | 33T | 18,2 % |
| 33T | 28T | 17,9 % |
| 28T | 24T | 16,7 % |
| 24T | 21T | 14,3 % |
| 21T | 18T | 16,7 % |
| 18T | 16T | 12,5 % |
| 16T | 14T | 14,3 % |
| 14T | 12T | 16,7 % |
| 12T | 10T | 20,0 % |
Was bedeutet das?
Ein Sprung von 10 % bedeutet, dass die Trittfrequenz beim Schalten um rund 10 % springt – bei 90 U/min also etwa 9 U/min. Sprünge bis etwa 12 % gelten als komfortabel, ab 15 % werden sie im Flachen deutlich spürbar.
Formel und Annahmen
- Sprung [%] = (Übersetzung neu / Übersetzung alt − 1) × 100
- Bandbreite [%] = (größte Übersetzung / kleinste Übersetzung) × 100
Rechenbeispiel zum Nachrechnen
16T auf 14T bei 40 Zähnen vorn: 40/14 = 2,857 und 40/16 = 2,500. Sprung = (2,857 / 2,500 − 1) × 100 = 14,3 %.
Passende Rechner
Häufige Fragen
- Wie groß darf ein Gangsprung sein?
- Das hängt vom Einsatz ab. Rennrad-Kassetten liegen häufig bei 7–10 %, weit gestufte MTB-Kassetten bei 13–18 %.
- Warum tauchen doppelte Gänge auf?
- Bei zwei Kettenblättern überlappen sich Übersetzungsbereiche. Der Rechner markiert Kombinationen, die sich um weniger als 2,5 % unterscheiden.